Dichtheitsprüfung

Ihre Abwasserleitungen müssen nachweislich dicht sein? Wir prüfen Abwasserrohre und Kanäle normgerecht und erstellen hierzu alle relavanten Nachweise.

Sind meine Leitungen und Kanäle dicht?

Dichtheitsprüfung

Bei der Dichtheitsprüfung von Abwasserrohren und Kanälen wird die Dichtheit der Leitungen vom Hausanschluss überprüft.

Sind Abwasserrohre und Kanäle undicht, tritt Abwasser aus und belastet die Umwelt. Zudem kann durch schadhafte Leitungen Grundwasser eintreten. Diesen Vorgang nennt man Infiltration. Infiltration verursacht erhebliche Kosten für Kommunen und Gemeinden, da dies die Reinigungsleistung von Kläranlagen deutlich erhöht. Undichtigkeiten entstehen durch Risse, undichte Muffen oder eingewachsenes Wurzelwerk. Die Verantwortung für die Dichtheit der Grundstücksentwässerung trägt der Grundstückseigentümer. Mit der Durchführung einer Dichtheitsprüfung kann der Grundstückseigentümer nachweisen, das seine Abwasserleitungen dicht sind.

In der Abwassersatzung der jeweiligen Gemeinde ist festgehalten, in welchem Umfang der Hauseigentümer für seine Abwasserleitungen zuständig ist. Die Zuständigkeit kann an der Grundstücksgrenze oder am Anschluss an den Stadtkanal enden. Fristen für die Dichtheitsprüfung von Kanälen von den Gemeinden festgesetzt.

Optische Dichtheitsprüfung

Die optische Dichtheitsprüfung setzt voraus, dass die Leitungen mittels einer Kamerabefahrung in „Augenschein“ genommen wird. Während dem Befahren der Leitung werden alle Muffen, Abzweige und Rohrabschnitte untersucht. Unser Fachpersonal arbeitet mit modernen Dreh- und Schwenkkopf-Kameras. Somit können alle Verbindungsbereiche mit einem 360°-Rundumblick inspiziert und aufgezeichnet werden.

 

Bei der optischen Dichtheitsprüfungkontrollieren wie die Leitung auf:

  • Lageabweichung
    Im Laufe der Zeit unterspült das austretende Abwasser den Verbindungsbereich, wodurch sich das Rohr zu senken beginnt. Hierdurch entstehen axiale Lageabweichungen, sogenannte Muffenversätze.
  • Infiltration
    Ist die Leitung undicht, dringt Grundwasser ins Rohrinnere und erhöht die zu klärende Wassermenge.
  • Wurzeleinwuchs
    Wurzeln wachsen an undichten Stellen, sowie auch intakten Muffen, ins Rohrinnere und verengen nach und nach den Rohrdurchmesser.
  • Risse, Scherbenbildung
    Durch Bewegungen des Erdreichs, sowie Unterspülung der Leitungen können die Rohrabschnitte durch den dadurch entstehenden Druck brechen.
  • Zugangspunkte
    Auch Schächte und Revisionsöffnungen können im Laufe der Zeit undichte Stellen aufweisen.

Dichtheitsprüfung mit Luft

Die Abwasserleitungen werden mit luftdichten Verschlüssen abgedichtet. Wir verwenden hierfür nur geeignete Absperrblasen. Das System wird mit einem nach DIN EN 1610 oder ATV M143 Teil 6 vorgegeben Anfangsdruck beaufschlagt. Nach einer Beruhigungszeit wird das System mit dem exakten Prüfdruck beaufschlagt und nach vorgegebener Prüfzeit ausgewertet.

Anhand der gewonnenen Werte kann genau bestimmt werden, ob ein zulässiger Druckabfall eingehalten oder überschritten wird. Hier wird entschieden, ob die Dichtheitsprüfung bestanden ist.

Dichtheitsprüfanlage
Absperrblase
Dichtheitsprüfung

Unsere sachkundigen Mitarbeiter führen die Dichtheitsprüfung mit dem Prüfmedium Luft nach DIN EN 1610 und ATV M143 Teil 6 durch.

Dichtheitsprüfung mit Wasser

Die Verfahren zur Dichtheitsprüfung mit dem Prüfmedium Wasser unterscheiden sich durch Verfahren wie:

  • Wasserdruck-Prüfung nach DIN EN 1610
  • Wasserdruck-Prüfung nach ATV M143 Teil 6
  • Wasserfüllstands-Prüfung nach DIN 1986 Teil 30

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